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Ford Capri 2026: Preis, Schwächen & technische Daten im Überblick

Manchmal fühlt es sich an, als würde die Automobilgeschichte sich selbst zitieren – und genau das passiert gerade bei Ford. Der Name Capri ist zurück, aber nicht als das keilförmige Coupé, das in den 70ern die Herzen eroberte, sondern als vollelektrisches SUV-Coupé auf moderner Technikbasis.

Preis: ab 42.500 Euro (Grundpreis, ADAC) · Reichweite (AWD): bis zu 592 km (ADAC) · Antrieb: Vollelektrisch (RWD/AWD) · 0–100 km/h: 5,3–6,4 s

Faktencheck: Die wichtigsten Daten auf einen Blick

Kernwerte des Ford Capri 2026

1Antrieb & Leistung
  • 340 PS (250 kW) in der AWD-Version (ADAC)
  • 0–100 km/h in 5,3 s (Extended Range AWD, ADAC)
  • Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h (ADAC)
2Batterie & Laden
  • 79,0 kWh netto (AWD-Version, ADAC)
  • AC-Laden: 11 kW, DC-Laden: bis zu 185 kW (ADAC)
  • Reichweite laut ADAC: bis zu 592 km (AWD, WLTP) (ADAC)
3Preis & Ausstattung
  • Grundpreis: 42.500 Euro (laut ADAC)
  • Preis für Extended Range AWD: 55.950 Euro (laut ADAC)
  • Höchste Variante bis 59.400 Euro (Ford-Preisliste)
4Praxiswerte
  • Leergewicht: 2.174 kg (ADAC)
  • Kofferraum: 572 Liter (normal, ADAC)
  • MegaConsole–Stauraum: 17 Liter (ADAC)
Kernwerte kompakt
Merkmal Wert
Leistung AWD 340 PS
Batterie netto 79,0 kWh
Reichweite WLTP 592 km
Grundpreis 42.500 €

Der ADAC (Automobilclub mit großer Marktübersicht) nennt für den Ford Capri einen Grundpreis von 42.500 Euro. Deutlich teurer wird es bei der von uns betrachteten Spitzenversion: 55.950 Euro für den Extended Range mit Allradantrieb. Wer das volle Programm will, findet in der offiziellen Ford-Preisliste Preise bis 59.400 Euro für die höchste Ausstattungsvariante.

Die technischen Eckdaten können sich sehen lassen: Mit 340 PS (250 kW) in der Allradversion beschleunigt der Capri in 5,3 Sekunden auf 100 km/h – die Standardversion mit Hinterradantrieb benötigt 6,4 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 180 km/h abgeregelt. Als Besonderheit bietet der Capri einen 17-Liter-Stauraum in der „MegaConsole“ zwischen den Vordersitzen.

Was den Capri von manchen Konkurrenten unterscheidet, ist seine Herkunft: Er basiert auf der gleichen Plattform wie der Ford Explorer, setzt aber optisch eigene Akzente – mit durchgehender Leuchtschiene vorne und einem deutlich dynamischeren Heck. Das sorgt für Wiedererkennungswert, auch wenn Puristen den Namen für ein Elektro-SUV vielleicht unpassend finden.

„Der neue Ford Capri ist ein mutiges Statement von Ford – die Rückkehr eines legendären Namens als modernes Elektro-SUV-Coupé.“ – Autonews Redaktion

„Der Ford Capri ist ein Pkw-Modell des Automobilherstellers Ford. Das Sportcoupé wurde von 1969 bis 1986 produziert.“ – Wikipedia

Wie viel kostet der neue Ford Capri?

Ein Blick auf die Preisgestaltung des Ford Capri – und was man dafür bekommt. Die offizielle Preisliste (Ford Deutschland) nennt folgende Werte: Der Einstieg liegt bei 42.500 Euro für das Basismodell mit Hinterradantrieb. Für den Extended Range mit Allrad – also die hier getestete Version – werden laut ADAC 55.950 Euro fällig. Die teuerste Variante mit Vollausstattung kostet bis zu 59.400 Euro. Diese Preise positionieren den Capri im oberen Mittelfeld der Elektro-SUVs. Im direkten Vergleich zum VW ID.4 GTX (ab ca. 58.000 Euro) ist er sogar leicht günstiger – allerdings fehlen dann auch einige Assistenzsysteme, die beim VW serienmäßig sind. Die Ausstattungslinien heißen beim Capri „Capri“, „Capri Premium“ und „Capri Max“ – die Namen sind vielleicht nicht einprägsam, aber die Ausstattung ist umfangreich. Serienmäßig gibt es unter anderem eine Wärmepumpe, LED-Scheinwerfer und ein 14,6-Zoll-Infotainmentsystem mit drahtlosem Apple CarPlay und Android Auto. Der ADAC lobt in seiner Kaufberatung (Experteneinschätzung mit Praxisbezug) die gute Serienausstattung als kaufenswert – vor allem die Sicherheitsausstattung mit adaptivem Tempomat und Notbremsassistent. Wer das volle Programm will, sollte die „Capri Max“-Version mit 59.400 Euro wählen – da sind dann auch ein Head-up-Display, ein Panoramadach und ein verbessertes Soundsystem enthalten. Ob das den Aufpreis wert ist, muss jeder selbst entscheiden – die Basismodelle sind bereits gut ausgestattet.

Fazit: Der Capri ist fair bepreist – aber nicht günstig. Für 55.950 Euro bekommt man die volle Leistung und Reichweite – dafür sind die Mitbewerber mit ähnlicher Ausstattung nur selten günstiger.

Welche Schwächen hat der Ford Capri?

Trotz aller Stärken – der Capri hat auch seine Schwächen, die bei der Kaufentscheidung eine Rolle spielen sollten.

Die wichtigsten Kritikpunkte im Überblick

  • Bedienung: Viele Funktionen laufen über den Touchscreen, was während der Fahrt ablenken kann.
  • Platzangebot hinten: Wegen der abfallenden Dachlinie wird es auf der Rückbank eng für große Passagiere.
  • Ladeleistung: 185 kW sind solide, aber nicht Spitzenklasse – Konkurrenten mit 800V-Technik laden schneller.
  • Preis-Leistung: In der Top-Variante nahe an 60.000 Euro – dafür gibt es auch Premium-Modelle.
  • Leergewicht: 2.174 kg sind viel – das spürt man beim Handling und beim Verbrauch.

Die Bedienung ist tatsächlich ein Punkt, den viele Tester kritisieren. Der gänzlich auf Touch gesetzte Innenraum ist gewöhnungsbedürftig – hier wäre eine Mischung aus physischen Tasten und Touchscreen die bessere Lösung gewesen. Der ADAC lobt zwar die Übersichtlichkeit der Menüs, aber das ändert nichts daran, dass man als Fahrer zu oft auf das Display schauen muss. Das Platzangebot im Fond ist eine direkte Folge des coupéhaften Dachs – das sieht zwar sportlich aus, kostet aber Kopffreiheit. Bei großen Mitfahrern wird es schnell unbequem. Im Kofferraum schaut es besser aus: 572 Liter sind wirklich praktikabel. Die Ladeleistung ist für viele Käufer ein entscheidendes Kriterium. Mit 185 kW lädt der Capri in der Praxis von 10 auf 80 Prozent in etwa 28 Minuten – das ist okay, aber nicht mehr auf dem neuesten Stand. Wer viel Langstrecke fährt, sollte überlegen, ob ein Ioniq 5 oder ein Kia EV6 nicht die bessere Wahl wären. Der Preis ist am Ende das größte Hindernis: In der getesteten Version kostet der Capri 55.950 Euro – dafür gibt es auch einen BMW iX1 oder einen Volvo EX40 in guter Ausstattung.

Fazit: Der Capri ist ein gutes Auto mit klaren Kompromissen. Das Design spaltet zwar, aber die Technik ist solide – die Schwächen liegen eher im Detail als in der Grundsubstanz.

Wie hoch ist die Höchstgeschwindigkeit des Ford Capri?

Die Höchstgeschwindigkeit des Ford Capri ist laut ADAC bei 180 km/h abgeregelt. Das ist bei einem Elektroauto auch sinnvoll, denn bei hohem Tempo schrumpft die Reichweite rapide. In der getesteten AWD-Version beschleunigt der Capri in 5,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h – die Standardversion mit Hinterradantrieb benötigt 6,4 Sekunden. Die technischen Daten im Detail finden Sie in der nachfolgenden Tabelle. Der Capri basiert auf der MEB-Plattform von Volkswagen, was ihn technisch mit Modellen wie dem VW ID.4 verwandt macht.

Wann wurde der letzte Ford Capri gebaut?

Der klassische Ford Capri wurde von 1969 bis 1986 produziert. Er war ein Sportcoupé auf Basis des Ford Cortina und erlangte Kultstatus. Der neue Ford Capri EV ist seit 2024 in Deutschland erhältlich und knüpft namensmäßig an die Legende an, ist aber ein völlig anderes Fahrzeugkonzept.

Wer ist größer: Capri oder Explorer?

Der Ford Explorer ist größer als der Ford Capri. Laut ADAC-Daten hat der Capri eine Länge von 4.634 mm, eine Breite von 1.872 mm und eine Höhe von 1.627 mm. Der Explorer ist mit 4.768 mm Länge deutlich länger. Wer mehr Platz benötigt, greift besser zum Explorer.

Vorteile

  • Starke Leistung (340 PS) und solide Reichweite (592 km)
  • Gute Serienausstattung mit Wärmepumpe
  • Großer Kofferraum (572 Liter)

Nachteile

  • Bedienung fast nur über Touchscreen
  • Wenig Kopffreiheit im Fond
  • Ladeleistung nicht topaktuell
  • Hohes Gewicht (2.174 kg)

Die wichtigsten Unterschiede: Capri vs. Konkurrenz

Um den Capri richtig einordnen zu können, hilft ein Blick auf die direkten Mitbewerber in der Mittelklasse der Elektro-SUVs.

Modell Antrieb Leistung 0–100 km/h Reichweite (WLTP) Grundpreis
Ford Capri Extended Range AWD Vollelektrisch (AWD) 340 PS 5,3 s bis 592 km 55.950 €
VW ID.4 GTX Vollelektrisch (AWD) 299 PS 5,4 s ca. 500 km ab 58.000 €
Skoda Enyaq 85x Vollelektrisch (AWD) 286 PS 6,6 s ca. 507 km ab 52.000 €
Hyundai Ioniq 5 AWD Vollelektrisch (AWD) 325 PS 5,1 s ca. 480 km ab 54.900 €

Der Capri positioniert sich im Vergleich als einer der stärksten und reichweitenstärksten Vertreter seiner Klasse. Insbesondere die Kombination aus 592 km Reichweite und 340 PS ist stark – da müssen selbst gestandene Konkurrenten wie der VW ID.4 GTX passen. Allerdings zeigt der Blick auf den Ioniq 5, dass es bei der Ladeleistung modernere Lösungen gibt.

Der Preisaufschlag für den Allradantrieb ist mit rund 13.000 Euro happig – dafür gibt es dann aber auch die volle Leistung. Die 42.500 Euro Grundpreis klingen zwar verlockend, aber für die meisten dürfte die mittlere Ausstattungslinie mit mehr Reichweite die sinnvollere Wahl sein.

Interessant ist auch der Blick auf den Kofferraum: 572 Liter sind Spitzenwert in der Klasse – nur der ID.4 kommt mit 543 Litern ähnlich weit. Die 17 Liter in der „MegaConsole“ sind dagegen ein einzigartiges Gimmick, das im Alltag aber nur bedingt nützlich ist.

Was den Capri von der Konkurrenz unterscheidet, ist seine Markenherkunft: Ford bringt hier die Erfahrung aus dem Explorer ein, aber mit eigenständigerem Design. Die Verarbeitungsqualität dürfte ähnlich solide sein – negative Überraschungen sind nicht zu erwarten.

Am Ende bleibt ein Restrisiko: Der Name Capri weckt hohe Erwartungen an Sportlichkeit – und ein 2,1 Tonnen schweres SUV kann diese Erwartungen nie ganz erfüllen. Aber als eigenständiges Auto betrachtet, ist der Capri ein starkes Paket.

Fazit: Der Capri setzt sich mit Leistung und Reichweite an die Spitze, muss aber bei Ladegeschwindigkeit Abstriche machen.

Technische Daten im Detail

Die wichtigsten Zahlen des Ford Capri im Überblick – aus den Technischen Daten des ADAC und der Ford-Preisliste.

Eigenschaft Wert
Modelljahr 2026
Antrieb Vollelektrisch (RWD oder AWD)
Leistung 340 PS (250 kW) in der AWD-Version
Max. Drehmoment k.A. (noch nicht veröffentlicht)
0–100 km/h 6,4 s (Standard), 5,3 s (Extended Range AWD)
Höchstgeschwindigkeit 180 km/h
Batteriekapazität (netto) 79,0 kWh (AWD)
AC-Ladeleistung 11 kW
DC-Ladeleistung 185 kW
Reichweite (WLTP) bis zu 592 km
Leergewicht 2.174 kg
Kofferraumvolumen 572 Liter
MegaConsole-Stauraum 17 Liter

Die Daten zeigen: Der Capri ist kein Leichtgewicht, aber die Werte sind dennoch beeindruckend. Besonders die Reichweite von bis zu 592 km (laut ADAC) ist ein starkes Argument – das schaffen nur wenige Konkurrenten in dieser Fahrzeugklasse. Interessant ist die Batterie: Mit 79,0 kWh netto liegt der Capri im guten Mittelfeld. Der ADAC weist darauf hin, dass die tatsächliche Reichweite im Alltag meistens 20-30 Prozent unter der WLTP-Angabe liegt – das sollte man bei der Routenplanung berücksichtigen. Die Ladeleistung ist okay – an der Schnellladesäule geht es in 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Der ADAC nennt diese Zeiten nicht explizit, aber die Rechnung auf Basis der Ladekurve ist realistisch.

Fazit: Die Technik des Capri ist auf dem Stand der Dinge – weder besonders aufregend noch enttäuschend. Die Kombination aus Reichweite, Leistung und Ladeleistung ist aber konkurrenzfähig.

Fahrbericht: So fährt sich der Capri

Kann der Capri das halten, was sein Name verspricht? Ein erster Eindruck – basierend auf verfügbaren Testergebnissen. Der ADAC hat bislang nur die AWD-Version mit 340 PS ausführlich getestet. Die Beschleunigung von 5,3 Sekunden auf 100 km/h ist beeindruckend – für ein 2,1-Tonnen-SUV sehr ordentlich. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 180 km/h abgeregelt, was bei einem Elektroauto auch sinnvoll ist, denn bei hohem Tempo schrumpft die Reichweite rapide. Das Fahrwerk ist straff abgestimmt – das dämpft zwar den Komfort, gibt dem Capri aber ein gutes Handling. Der ADAC lobt das ausgewogene Fahrverhalten, kritisiert aber das hohe Gewicht, das sich in holprigen Kurven bemerkbar macht. Die Lenkung ist präzise, aber nicht übermäßig direkt – wie man es von einem SUV erwartet. Die Bremsen sind gut dosierbar und die Rekuperation kann über die Schaltwippen in drei Stufen eingestellt werden. Das ist ein angenehmes Detail, denn so kann man die Energierückgewinnung individuell anpassen. Positiv überrascht hat im Test des ADAC das Raumgefühl im Innenraum – trotz des coupéhaften Dachs bleibt man als Fahrer gut aufgehoben. Die Sitze sind bequem und bieten auch auf langen Strecken guten Halt. Im Stadtverkehr erweist sich der Capri als erstaunlich wendig – die 17 Liter Stauraum in der MegaConsole sind perfekt für Kleinkram, und das Kofferraumvolumen von 572 Litern reicht für den Alltag völlig aus.

Fazit: Der Capri fährt sich besser, als sein Gewicht vermuten lässt – aber er ist kein Sportwagen. Wer die Namens-Erwartung beiseitelegt, bekommt aber ein rundes Gesamtpaket.

Aktuelle Marktentwicklung: E-Auto-Markt in Bewegung

Der Ford Capri kommt zu einem spannenden Zeitpunkt auf den Markt – der E-Auto-Markt ist in Deutschland 2025 um rund 14 Prozent gewachsen, während die Nachfrage nach Verbrenner schwach bleibt. Ford hat angekündigt, bis 2030 in Europa vollelektrisch zu fahren – der Capri ist dabei ein wichtiger Baustein. Aber die Konkurrenz schläft nicht: Tesla hat den Model Y im Sommer 2025 überarbeitet, VW bringt den ID.4 als Facelift heraus und Skoda hat den Enyaq ebenfalls kürzlich überarbeitet. Der Capri trifft also auf eine starke Konkurrenz. Was ihm hilft, ist die Kombination aus gutem Preis und starker Ausstattung – aber ob das reicht, um gegen die Platzhirsche zu bestehen, bleibt abzuwarten. Die Verfügbarkeit ist übrigens ein Problem: Der Capri ist bereits ausverkauft für die ersten Monate nach dem Marktstart. Wer jetzt bestellt, muss mit einer Wartezeit von 8-10 Monaten rechnen. Das spricht für die Nachfrage – Ford hat aber auch angekündigt, die Produktion als Reaktion auf die starke Nachfrage hochzufahren.

Hinweis: Die tatsächliche Reichweite im Alltag liegt meist 20–30 % unter dem WLTP-Wert – bei der Routenplanung unbedingt berücksichtigen.

Kaufberatung: Wer sollte den Capri kaufen?

Der Capri ist nicht für jeden gemacht – aber für bestimmte Zielgruppen ist er eine klare Empfehlung.

Der Ford Capri passt besonders gut zu:

  • Design-orientierte Käufer: Das coupéhafte Design ist ein echter Hingucker – anders als manch langweiliges E-SUV.
  • Großfamilien: Mit 572 Litern Kofferraum und viel Beinfreiheit hinten ist er ein hervorragendes Familienauto.
  • Langstreckenfahrer: Mit bis zu 592 km Reichweite und 185-kW-Ladung ist er auch für Urlaubsfahrten geeignet.

Eher nicht geeignet für:

  • Sportfahrer: Die 2,1 Tonnen Gewicht sind in Kurven deutlich spürbar.
  • Bescheidene Budgets: Ab 42.500 Euro ist er nicht gerade ein Schnäppchen – die Top-Versionen kosten fast 60.000 Euro.
  • Technik-Enthusiasten: Die Ladeleistung ist solide, aber nicht mehr modernster Stand der Technik.

Die ADAC-Pflegekosten für den Capri sind übrigens moderat – der ADAC (laufende Kosten mit Versicherung und Wartung) liegt bei etwa 12.000 Euro pro Jahr (bei 15.000 km). Das ist nicht wenig, aber für die Fahrzeugklasse durchschnittlich.

Häufig gestellte Fragen

Welche Motorvarianten gibt es beim Ford Capri?

Der Capri ist ausschließlich vollelektrisch erhältlich. Es gibt den Basis-Modell mit Hinterradantrieb (zunächst nur als „Capri“ mit 52-kWh-Batterie geplant), den „Capri Premium“ mit 77-kWh-Batterie und den „Capri Max“ mit 79-kWh-Batterie und Allradantrieb. Die Leistung reicht von 286 PS bis 340 PS.

Gibt es den Ford Capri als Hybrid?

Nein – der neue Ford Capri wird ausschließlich mit vollelektrischem Antrieb angeboten. Es gibt keine Hybrid- oder Verbrennervariante. Die Entscheidung von Ford, auf eine reine E-Auto-Plattform zu setzen, ist Teil der Strategie, bis 2030 in Europa vollelektrisch zu fahren.

Wie viel kostet der Ford Capri in Deutschland?

Der Grundpreis liegt bei 42.500 Euro (laut ADAC). Für die Version mit Allradantrieb und 79-kWh-Batterie werden mindestens 55.950 Euro fällig. Die teuerste Variante mit Vollausstattung kostet laut Ford-Preisliste bis zu 59.400 Euro.

Wie weit kommt der Ford Capri mit einer Akkuladung?

Laut ADAC beträgt die maximale Reichweite 592 Kilometer (WLTP) für die AWD-Version mit 79-kWh-Batterie. Im Alltag sind es realistisch gesehen zwischen 420 und 480 Kilometer, abhängig von Fahrweise, Temperatur und Streckenprofil.

Wie schnell lädt der Ford Capri an der Schnellladesäule?

Der Capri kann mit bis zu 185 kW Gleichstrom laden. Damit lädt die Batterie in etwa 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent. An der Wechselstrom-Ladestation mit 11 kW dauert eine volle Ladung etwa 8 Stunden – also über Nacht.

Bietet der Ford Capri eine Wärmepumpe?

Ja, der Ford Capri ist serienmäßig mit einer Wärmepumpe ausgestattet. Dieses effiziente Heizsystem reduziert den Energieverbrauch im Winter deutlich und erhöht so die Reichweite. Das ist ein Pluspunkt gegenüber vielen Konkurrenzmodellen, bei denen die Wärmepumpe oft nur gegen Aufpreis erhältlich ist.

Wie groß ist der Kofferraum des Ford Capri?

Der Kofferraum bietet im Normalzustand 572 Liter Stauraum – das ist ein Spitzenwert in dieser Fahrzeugklasse. Bei umgeklappten Rücksitzen (im Verhältnis 60:40) wächst das Volumen auf rund 1.300 Liter. Zusätzlich gibt es einen 17-Liter-Stauraum in der Mittelkonsole (MegaConsole).

Zusammenfassend: Der neue Ford Capri ist ein mutiges Statement von Ford – die Rückkehr eines legendären Namens als modernes Elektro-SUV-Coupé. Der Capri überzeugt mit starker Leistung, ordentlicher Reichweite und fairem Preis. Wer mit dem Namen und der Optik leben kann, bekommt ein starkes Auto – alle anderen finden in der Konkurrenz ebenfalls gute Alternativen. Am Ende bleibt die Frage: Reicht das, was Ford da liefert, um gegen die etablierte Konkurrenz zu bestehen? Bei den technischen Daten und dem Preis: ja. Bei der emotionalen Komponente, die der Name Capri eigentlich weckt: nur bedingt. Aber wer ein Elektro-SUV sucht, das Spaß macht und nicht jeder zweite auf der Straße fährt, der wird am Capri seine Freude haben. Und genau dafür ist er schließlich gemacht.

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Matthias Martin
Matthias MartinRedaktionsmitarbeiter

Matthias Martin ist Senior Reporter bei Hauptfokus.