„Karteileichen“ bezeichnet veraltete, nicht mehr aktive oder tote Datensätze in einem System, die nicht gelöscht wurden.
Synonyme zu „karteileichen“
Gegenteile & Gegenstücke
Was bedeutet „karteileichen“?
Der Begriff stammt aus der Verwaltung und beschreibt Datensätze, die ihren ursprünglichen Zweck verloren haben, aber nicht gelöscht wurden. Typisch sind veraltete Adressen, nicht mehr genutzte Mitgliederkonten oder längst abgeschlossene Vorgänge. Im übertragenen Sinne spricht man auch von „Leichen im Keller“, wenn unerledigte Altlasten ein System belasten.
Wortart: Nomen, Plural (Singular: die Karteileiche)
Anderes Wort für: Datenleichen – der gängigste Begriff in der IT und Verwaltung.
„karteileichen“ im Kreuzworträtsel – Antworten nach Buchstaben
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Häufige Fragen
Was sind Karteileichen im Büroalltag?
Im Büro bezeichnet man damit veraltete Kunden- oder Mitgliederkarteien, die nie bereinigt wurden. Sie verursachen unnötige Kosten und erschweren die Datenpflege.
Wie entstehen Karteileichen in Datenbanken?
Sie entstehen, wenn Accounts oder Datensätze nach dem Ausscheiden eines Kunden oder Mitarbeiters nicht gelöscht werden. Auch fehlerhafte Importe oder doppelte Einträge führen zu Karteileichen.
Warum sollte man Karteileichen entfernen?
Sie verfälschen Statistiken, verletzen Datenschutzrichtlinien und erhöhen das Risiko von Datenmissbrauch. Regelmäßige Bereinigung spart Speicherplatz und verbessert die Datenqualität.