Mission: Impossible 2 setzte 2000 neue Maßstäbe – allerdings nicht zum Guten. Der Film gilt als zweitschlechtester Teil der achtteiligen Reihe und erntete vernichtende Kritiken, war aber trotzdem ein gewaltiger Kassenerfolg.

Erscheinungsjahr: 2000 · Regisseur: John Woo · Hauptdarsteller: Tom Cruise · Laufzeit: 123 Minuten · Budget: 125 Millionen USD

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Zweitschlechtester Film der achtteiligen Reihe laut Rolling Stone
  • US-Einspiel von fast 200 Millionen Dollar laut Der Spiegel
2Was unklar ist
  • Genauer Hintergrund der angeblichen Fehde zwischen Brad Pitt und Tom Cruise
  • Detaillierte Umstände abgelehnter Stuntszenen
3Zeitleisten-Signal
  • Sequel zum Branchen-Bestseller Agentenfilm von 1996 (Filmstarts)
  • Markiert den künstlerischen Absturz von John Woo laut Filmstarts
4Wie es weitergeht
  • Nachfolger Mission: Impossible III verbesserte Reputation der Reihe
  • Streaming-Verfügbarkeit bleibt eingeschränkt

Die wichtigsten Film-Daten auf einen Blick:

Kategorie Details
Regie John Woo
Erscheinung 2000
IMDb-Bewertung 6.1/10
Einspiel 546 Mio. USD weltweit, davon fast 200 Mio. USD in den USA
Bewertung Moviejones 3/5
Budget 125 Millionen USD

Warum mag niemand Mission: Impossible 2?

Kritik an Handlung und Stil

Die Kritiken an Mission: Impossible 2 lesen sich wie ein Sammelband filmischer Sünden. Rolling Stone bemängelt übertriebene Zeitlupen, lächerliche Kampfchoreografien und unnötige Vogel-Schwärme, die keinerlei dramaturgische Funktion erfüllen. Filmstarts ging noch weiter und bezeichnete den Streifen als „pures, dummes Kirmeskino: affig und aufgeblasen, unlogisch und spannungslos”.

Die Kritik

John Woos Regieführung in Mission: Impossible 2 markiert laut Filmstarts den künstlerischen Absturz eines Regisseurs, der mit seinem Hongkonger Heroic Bloodshed-Genre zuvor als Titan des Kinos galt.

Das größte Problem scheint die Philosophie hinter dem Film zu sein. Tom Cruise erklärte laut Der Spiegel, dass er den Kritikern geben wollte, was sie verlangten – doch das Ergebnis war ein Film, der mehr wie eine After-Shave-Werbung wirkte denn wie ein anspruchsvoller Agententhriller. Der dauergrinsende und perfekt frisierte Cruise als Ethan Hunt wurde ebenfalls zum Kritikpunkt.

John Woo versuchte, seinen Hongkonger Stil an das Hollywood-Publikum anzupassen, was laut Artechock zu einem völligen Bruch mit Brian De Palmas raf