Manche Geschichten vergisst man nicht – selbst wenn man es möchte. Scary Stories to Tell in the Dark ist so ein Fall: Die Buchreihe von Alvin Schwartz, veröffentlicht 1981, landete auf der Liste der meist herausgeforderten Bücher, während der Film 2019 mit FSK 16 kam und Fragen zur Altersfreigabe und Fortsetzung aufwarf.
IMDb-Bewertung: 6,2/10 ·
Rotten-Tomatoes-Zustimmung: 75 % ·
Veröffentlichung des Films: 2019 ·
Buchveröffentlichung: 1981 ·
Buchverbote 2018: Auf der Liste der am häufigsten verbotenen Bücher
Kurzüberblick
- Buchautor: Alvin Schwartz (laut IMDb)
- Filmregisseur: André Øvredal (laut IMDb)
- FSK-Altersfreigabe: ab 16 Jahren
- Ob eine Fortsetzung tatsächlich produziert wird.
- Welche neuen Geschichten in einem möglichen Sequel vorkommen.
- Ob der Film in Deutschland eine erneute Prüfung erhalten wird.
- Filmstart Deutschland: 31. Oktober 2019
- Buchveröffentlichung: 1981
- Ein zweiter Teil ist in Planung, aber noch nicht offiziell bestätigt.
- Keine konkreten Starttermine oder Drehbeginn bekannt.
- Der erste Film endet mit einem Cliffhanger, der eine Fortsetzung nahelegt.
Zehn Eckdaten auf einen Blick – die wichtigsten Fakten zur Reihe und zum Film.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Titel | Scary Stories to Tell in the Dark |
| Buchautor | Alvin Schwartz (laut IMDb) |
| Buchveröffentlichung | 1981 |
| Filmregisseur | André Øvredal (laut IMDb) |
| Filmveröffentlichung | 2019 |
| Filmlänge | 108 Minuten |
| FSK-Altersfreigabe | Ab 16 Jahren |
| IMDb-Bewertung | 6,2/10 |
| Rotten Tomatoes | 75 % Zustimmung |
| Streaming | Netflix (nicht offiziell bestätigt) |
Wurde „Scary Stories to Tell in the Dark“ verboten?
Die einfache Antwort: Der Film wurde in Deutschland nicht verboten, sondern regulär mit FSK 16 freigegeben. Die Buchreihe dagegen wurde in den USA immer wieder herausgefordert. Ein Blick auf die Kontroverse.
Warum wurde die Buchreihe verboten?
- Die Originalillustrationen von Stephen Gammell wurden als zu gruselig für Kinder empfunden.
- 2018 landete die Reihe auf der Liste der am häufigsten verbotenen Bücher der American Library Association.
- Begründung: „unangemessene Inhalte für Kinder“ (laut ALA).
Welche Organisationen haben das Buch auf die Verbotsliste gesetzt?
Führend war die American Library Association (ALA), die jährlich die am häufigsten herausgeforderten Bücher veröffentlicht (ALA). In den USA können Eltern und Schulbehörden ein Buch formell anfechten; die Reihe war dort mehrfach betroffen.
Für deutsche Leser zeigt der Fall, wie unterschiedlich Altersfreigaben und Verbotskulturen sein können. In Deutschland prüft die FSK den Film – das Buch unterliegt keiner vergleichbaren Vorabkontrolle.
Die Kontroverse hat die Popularität der Reihe gesteigert, anstatt sie zu mindern.
Die Auswirkung: Die Kontroverse um die Buchreihe hat ihre Popularität eher gesteigert als geschmälert. Der Film profitierte von der Neugier, die durch die Verbotsdebatte entstanden war.
Ist „Scary Stories to Tell in the Dark“ für Kinder geeignet?
Diese Frage treibt viele Eltern um – vor allem weil der Film ab 16 Jahren freigegeben ist, die Buchreihe aber oft jüngeren Kindern empfohlen wird. Hier die Fakten zu Altersfreigabe und Eignung.
Kann ein 12‑Jähriger den Film sehen?
Die FSK hat den Film ab 16 Jahren freigegeben, mit der Begründung, dass die düstere Geschichte, der lang anhaltende Spannungsbogen und einzelne drastische Horrorbilder Kinder unter 16 emotional überfordern könnten. Common Sense Media (Elternratgeber) empfiehlt den Film ab 13 Jahren, betont aber ebenfalls die intensiven Gruselmomente.
Kann mein 7‑Jähriger den Film sehen?
Nein. Der Film enthält mehrere Jump‑Scares und gruselige Monsterdarstellungen, die für Siebenjährige nicht geeignet sind (IMDb Elternführer). Die FSK 16 ist hier eine klare Grenze.
Ab welchem Alter ist der Film freigegeben?
In Deutschland gilt FSK 16. In den USA ist er PG‑13. Die Buchreihe wird von Elternführern für Kinder ab 8 Jahren empfohlen, jedoch mit deutlichem Vorbehalt wegen der Illustrationen.
Die FSK-Einstufung sollte als verbindliche Richtlinie angesehen werden.
Ist „Scary Stories to Tell in the Dark“ wirklich gruselig?
Nach den Bewertungen zu urteilen: Ja, aber mit Abstufungen. Der Film hat bei Rotten Tomatoes (Kritik-Aggregator) eine Zustimmung von 75 % – die Kritiker loben die Atmosphäre, finden ihn aber nicht extrem verstörend.
Wie gruselig ist der Film im Vergleich zu anderen Horrorfilmen?
Der Film wird oft als „Horror für Jugendliche“ beschrieben – nicht so intensiv wie Klassiker wie Es oder The Conjuring, aber mit einer dichten, unheimlichen Stimmung (Rotten Tomatoes).
Welche Szenen werden als besonders erschreckend empfunden?
Laut IMDb Elternführer sind die Monsterszenen mit der Pale Lady und dem Schrecken der roten Kammer besonders intensiv.
Der Film setzt auf atmosphärischen Grusel statt auf Blut und Gewalt – das macht ihn für Jugendliche zugänglich, aber auch unberechenbar. Empfindliche Zuschauer werden sich länger an die Bilder erinnern.
Der Film bleibt trotz der Jugendfreigabe ein intensives Erlebnis, das länger nachwirkt.
Ist der Film eher für Jugendliche oder Erwachsene geeignet?
Die FSK 16 und die PG‑13-Einstufung zeigen, dass der Film primär Jugendliche und junge Erwachsene anspricht. Erwachsene Horrorfans mögen ihn als unterhaltsam, aber nicht bahnbrechend empfinden (Rotten Tomatoes).
Gibt es einen zweiten Teil von „Scary Stories to Tell in the Dark“?
Viele Fans fragen sich, ob die Geschichte nach dem Cliffhanger des ersten Films weitergeht. Die Antwort: Ja, eine Fortsetzung ist geplant, aber noch nicht offiziell bestätigt.
Wann könnte die Fortsetzung erscheinen?
Derzeit gibt es keine konkreten Starttermine. Der Film wird von einigen Quellen als „in Entwicklung“ geführt, aber ein Drehbeginn ist nicht bekannt (IMDb).
Welche Informationen gibt es über „Scary Stories to Tell in the Dark 2“?
Es existieren keine offiziellen Trailer oder Cast-Listen. Gerüchte deuten auf eine Rückkehr der Hauptfiguren hin, basierend auf dem offenen Ende des ersten Films.
Ist die Fortsetzung offiziell bestätigt?
Nein. Der Status ist unklar – die Produktion wurde nicht angekündigt, aber auch nicht abgesagt.
Die Unsicherheit über die Fortsetzung hält die Spannung für Fans aufrecht.
Welche unangemessenen Szenen gibt es in „Scary Stories to Tell in the Dark“?
Eltern, die eine detaillierte Einschätzung suchen – hier die Fakten zu Gewalt, Sexualität und problematischen Inhalten.
Gibt es Gewaltdarstellungen?
Der Film enthält gruselige Monsterszenen, aber keine extreme Gewalt. Die FSK nennt „einzelne drastische Horrorbilder“ als Grund für die Freigabe ab 16.
Gibt es sexuelle Inhalte?
Laut IMDb Elternführer gibt es keine sexuellen Szenen oder sexuelle Gewalt.
Welche Szenen werden von Eltern als problematisch angesehen?
Eltern kritisieren vor allem die düsteren und blutigen Bilder, die auch in der Buchvorlage vorkommen. Die Kombination aus Jugendfiguren und Horror wird von manchen als unangemessen für das Zielpublikum empfunden.
Die Buchreihe enthält in den Originalillustrationen noch deutlich gruseligere Bilder als der Film. Eltern sollten vor dem Vorlesen selbst einen Blick hineinwerfen.
Upsides
- FSK 16 gibt klare Orientierung für Eltern.
- Atmosphärischer Horror ohne übermäßige Gewalt.
- Treue Adaption der Buchvorlage.
- Gut geeignet für Jugendliche ab 16 Jahren (oder 13+ in Begleitung).
Downsides
- Für jüngere Kinder völlig ungeeignet.
- Manche Szenen können auch Erwachsene erschrecken.
- Keine offizielle Bestätigung einer Fortsetzung.
- Buchillustrationen sind noch gruseliger als der Film.
Eltern sollten die Inhalte selbst prüfen, um individuelle Entscheidungen zu treffen.
Zeitleiste
- 1981 – Veröffentlichung des ersten Buchs der Reihe.
- 2018 – Das Buch wird in den USA auf die Liste der am häufigsten verbotenen Bücher gesetzt (ALA).
- 2019 – Veröffentlichung des Films.
- 2020–2023 – Gerüchte und Ankündigungen einer Fortsetzung, aber kein offizieller Start.
Bestätigte Fakten
- Die Buchreihe wurde in den USA wiederholt herausgefordert (ALA).
- Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
- Eine Fortsetzung ist nicht offiziell bestätigt, aber geplant (IMDb).
Was unklar ist
- Ob der zweite Film tatsächlich produziert wird.
- Welche neuen Geschichten in einer Fortsetzung vorkommen würden.
Stimmen und Einschätzungen
„Der Film ist für Jugendliche ab 13 Jahren geeignet, aber aufgrund der Gruselmomente nicht für jüngere Kinder.“
„Es gibt keine sexuellen Szenen, aber mehrere gewalttätige Horrorsequenzen.“
– IMDb Elternführer
„Die Buchreihe wird wegen verstörender Illustrationen und unangemessener Geschichten für Kinder herausgefordert.“
– American Library Association (Bücherverbotsstatistik)
„Eltern sollten die Szenen vorab prüfen, da die Bilder sehr intensiv sein können.“
Für deutsche Eltern, die den Film mit ihren Teenagern sehen wollen, ist die Entscheidung klar: Ab 16 Jahren ist der Film nach FSK freigegeben, aber die Bilder bleiben im Kopf. Wer die Buchreihe kennt, weiß: Die Geschichten sind nicht nur auf dem Papier unheimlich – sie haben auch kulturelle Wellen geschlagen. Was die Fortsetzung betrifft: Geduld, sie kommt – hoffentlich.
de.wikipedia.org, gutefrage.net, moviepilot.de, filmstarts.de, youtube.com, moviepilot.de
Häufig gestellte Fragen
Wer ist die bleiche Dame in „Scary Stories to Tell in the Dark“?
Die bleiche Dame ist eine der zentralen Monsterfiguren im Film. Sie entstammt einer der Geschichten aus dem Buch und wird als geisterhafte Frau mit blasser Haut gezeigt. Die Figur ist im Film eine der Hauptantagonisten.
Gibt es eine deutsche Synchronisation des Films?
Ja, der Film wurde auf Deutsch synchronisiert und ist unter anderem bei Netflix in der deutschen Fassung verfügbar.
Welche sind die besten Geschichten aus der Buchreihe?
Zu den bekanntesten Geschichten zählen „The Haunted House“, „The Big Toe“ und „The Wendigo“. Die Originalillustrationen von Stephen Gammell machen jede Geschichte zu einem Erlebnis – oder Albtraum.
Wie viele Bücher umfasst die Reihe?
Die Reihe besteht aus drei Bänden: Scary Stories to Tell in the Dark (1981), More Scary Stories to Tell in the Dark (1984) und Scary Stories 3: More Tales to Chill Your Bones (1991).
Ist der Film auch für Erwachsene gruselig?
Die Meinungen gehen auseinander. Viele Erwachsene finden den Film atmosphärisch, aber nicht extrem gruselig. Erfahrene Horrorfans könnten ihn eher als unterhaltsam denn als beängstigend empfinden.
Welche Auswirkungen hatte das Buchverbot auf die Popularität?
Das Verbot hat die Bekanntheit der Reihe massiv gesteigert. Nach der Veröffentlichung der Verbotsliste stiegen die Verkaufszahlen und die Nachfrage in Bibliotheken. Der Film profitierte von dieser Aufmerksamkeit.
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