Frankreich gewann das Finale der Handball-WM 2023 der Frauen mit 31:28 gegen Norwegen und sicherte sich damit die Goldmedaille. Das Endspiel am 29. Dezember 2023 in Herning, Dänemark, endete mit einem knappen drei-Tore-Vorsprung für die französische Auswahl.
Das Duell präsentierte sich als Neuauflage des Finales von 2021, als Norwegen noch triumphiert hatte. Diesmal behielten die Französinnen, die zugleich Olympiasieger sind, die Oberhand und feierten nach 2011 und 2017 ihren dritten WM-Titel. Die Partie bot ein Torhüterinnen-Duell auf höchstem Niveau sowie entscheidende Momente in der Schlussphase.
Wer hat das Frauen-Handball-WM-Finale 2023 gewonnen?
Frankreich gewann das Frauen-Handball-WM-Finale 2023 gegen den Titelverteidiger Norwegen. Der Endstand von 31:28 (20:17 zur Halbzeit) spiegelte die überlegene Wurfeffizienz und die stabile Defensive der Französinnen wider, die insbesondere nach technischen Anfangsschwierigkeiten die Kontrolle über das Spiel übernahmen.
Frankreich
31:28
20:17
Norwegen
- Frankreich holte seinen dritten WM-Titel nach 2011 und 2017
- Revanche für die Finalniederlage gegen Norwegen bei der WM 2021
- Überlegene Wurfeffizienz und starke Defensive mit wiederholten Stoppfouls
- Norwegens Halbfinal-Topscorerin Henny Reistad konnte sich im Finale nicht durchsetzen
- Entscheidende Tore in der 54. und 59. Minute durch Nze Minko und Lena Grandveau
- Torwartduell zwischen Hatadou Sako und Katrine Lunde auf Weltklasse-Niveau
| Kategorie | Detail |
|---|---|
| Sieger | Frankreich |
| Finalgegner | Norwegen |
| Endstand | 31:28 |
| Halbzeitstand | 20:17 |
| Datum | 29. Dezember 2023 |
| Ort | Herning, Dänemark |
| Französische Torhüterin | Hatadou Sako |
| Norwegische Torhüterin | Katrine Lunde |
Wer waren die Finalistinnen und wann fand das Spiel statt?
Die Finalbegegnung lautete Frankreich gegen Norwegen. Die Französinnen gingen als Olympiasiegerinnen in das Spiel, während die Norwegerinnen als amtierende Weltmeisterinnen und Rekordtitelträgerinnen antraten.
Die Kontrahenten im Portrait
Frankreich präsentierte sich als ausgewogene Mannschaft mit starker Defensive und klugen Spielzügen. Norwegen konnte auf die Routine von Weltklassespielerinnen wie Stine Oftedal, Nora Mørk und Katrine Lunde bauen. Das Team aus Skandinavien hatte im Halbfinale durch Henny Reistad, die 15 Treffer erzielte, für Aufsehen gesorgt.
Austragungsort und Zeitpunkt
Das Finale fand am 29. Dezember 2023 in Herning, Dänemark, statt. Die dänische Stadt war Schauplatz des Endspiels der IHF Weltmeisterschaft, die Frankreich als Olympia-Gastgeber nation bereits mit besonderer Motivation angegangen war.
Wer war die beste Spielerin und gibt es Highlights?
Eine offizielle MVP-Auszeichnung für das Finale wurde in den verfügbaren Quellen nicht explizit genannt. Hervorstachen jedoch auf französischer Seite die Playmakerin Lena Grandveau, die den Endstand fixierte, sowie Orlane Kanor und Chloe Valentini. Bei Norwegen waren Nora Mørk, Stine Oftedal und die Torfrau Katrine Lunde die tragenden Säulen.
Das Torhüterinnen-Duell
Hatadou Sako (Frankreich) und Katrine Lunde (Norwegen) lieferten sich ein Duell auf höchstem Niveau. Sako lief hinter der guten französischen Deckung zur Hochform auf, während Lunde ebenfalls glänzend parierte, darunter mehrere Siebenmeter. Die Rekordnationalspielerin Lunde führte Norwegen im zweiten Durchgang zurück ins Spiel, konnte die Niederlage jedoch nicht verhindern.
Nachdem Norwegen nach 50 Minuten auf 26:25 verkürzt hatte, erzielte Nze Minko in der 54. Minute das 29:25 für Frankreich. Die 20-jährige Lena Grandveau setzte in der 59. Minute mit dem 31:28 den finalen Punkt.
Zu den starken Akteurinnen zählten neben den Torhüterinnen vor allem die französischen Rückraumspielerinnen sowie Norwegens Spielmacherin Stine Oftedal, die das norwegische Angriffsspiel organisierte.
Detaillierte individuelle Statistiken wie Tore pro Spielerin im Finale liegen nicht vollständig vor. Henny Reistads herausragende Leistung mit 15 Treffern bezog sich auf das Halbfinale, nicht das Endspiel.
Qualifikation und Auswirkungen des Finales
Olympia-Qualifikation
Frankreich sicherte sich als Gastgeber der Olympischen Spiele bereits vor der WM den Olympia-Platz und ging als Weltmeister zu den Spielen im eigenen Land. Norwegen erhielt als Vize-Weltmeister das direkte Ticket von der WM für Olympia und gab seinen bisherigen Olympia-Platz als Europameister an Dänemark weiter, die als EM-Zweite und WM-Dritte nachrückten.
Chronologie des Finalspiels
- Anfangsphase: Norwegen erwischte den besseren Start und führte durch Nora Mørk früh mit 4:3.
- 1. Halbzeit: Frankreich glich aus und übernahm nach norwegischen Fehlern mit überlegener Wurfeffizienz die Kontrolle (20:17).
- Halbzeitpause: Die Französinnen stabilisierten ihre Defensivstruktur.
- 20 Minuten vor Schluss: Frankreich baute den Vorsprung durch starke Defensive und Ballgewinne deutlich aus.
- 50. Minute: Camilla Herrem verkürzte für Norwegen auf 26:25.
- 54. Minute: Nze Minko erzielte das 29:25 für Frankreich.
- 59. Minute: Lena Grandveau markierte den 31:28-Endstand.
Was ist gesichert, was bleibt unklar?
| Gesicherte Informationen | Ungesicherte oder unklare Details |
|---|---|
| Frankreich gewann mit 31:28 gegen Norwegen | Offizielle MVP-Auszeichnung des Finalspiels |
| Halbzeitstand 20:17 für Frankreich | Exakte Zuschauerzahl im Jyske Bank Boxen |
| Frankreich als Olympia-Gastgeber qualifiziert | Termine für die WM 2025 |
| Norwegen als Vizeweltmeister für Olympia qualifiziert | Detaillierte Wurfstatistiken aller finalteilnehmenden Spielerinnen |
| Dänemark erhält Olympia-Startplatz als EM-Zweite |
Historischer Kontext der Begegnung
Das Finale 2023 stellte die direkte Revanche des Endspiels von 2021 dar, als Norwegen noch gegen Frankreich triumphiert hatte. Die Französinnen, die 2021 Olympia-Gold und 2023 WM-Gold holten, festigten ihre Position als dominierende Nation im internationalen Frauenhandball. Für Norwegen bedeutete die Niederlage den Verlust des WM-Titels, sicherte dem Team aber dennoch die Teilnahme an den Olympischen Spielen.
Die Partie zeichnete sich durch taktische Disziplin auf französischer Seite und den Kampfgeist der Norwegerinnen aus. Besonders die Leistung der jungen Spielmacherin Lena Grandveau deutet auf eine neue Generation hin, die den französischen Handball auch nach den Olympischen Spielen prägen könnte.
Quellen und Faktengrundlage
Die Berichterstattung basiert auf dem offiziellen Spielbericht sowie Informationen des Internationalen Handballverbandes und der nationalen Verbände.
Das Finale war ein eng umkämpftes Duell zwischen dem Olympiasieger Frankreich und dem amtierenden WM-Titelträger Norwegen – die gleiche Endspiel-Paarung wie zwei Jahre zuvor, diesmal aber mit anderem Ausgang.
— handball-world.news
Weitere Informationen sind verfügbar bei der Internationalen Handball-Föderation (IHF), dem Deutschen Handballbund (DHB), European Handball Federation sowie der Wikipedia zur WM 2023.
Zusammenfassung
Frankreich besiegte Norwegen im Handball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023: Finale Frankreich gegen Norwegen mit 31:28 und wurde Weltmeister. Das Spiel am 29. Dezember 2023 in Herning markierte den Abschluss eines Turniers, in dem die Französinnen ihre Dominanz unter Beweis stellten und als Titelträger in die Heim-Olympia 2024 gingen. Norwegen sicherte sich als Zweiter ebenfalls das Olympia-Ticket, während Dänemark als EM-Zweite von der Weiterleitung des norwegischen Kontingents profitierte.
Häufig gestellte Fragen
Wer hat das Frauen-Handball-WM-Finale 2023 gewonnen?
Frankreich besiegte Norwegen mit 31:28 und gewann damit den Weltmeistertitel.
Was war das Ergebnis im Handball-WM-Finale der Frauen?
Das Spiel endete 31:28 für Frankreich. Zur Halbzeit führten die Französinnen bereits mit 20:17.
Wer waren die Finalistinnen bei der Handball-WM der Frauen?
Frankreich und Norwegen standen sich im Endspiel gegenüber, eine Neuauflage des Finales von 2021.
Wer war die beste Spielerin im Finale?
Eine offizielle MVP-Nennung liegt nicht vor. Hervorstachen Lena Grandveau (Frankreich) und Katrine Lunde (Norwegen) im Tor.
Qualifiziert sich der Sieger für Olympia?
Frankreich war als Gastgeber bereits qualifiziert. Norwegen sicherte sich als Vizeweltmeister das direkte Olympia-Ticket.
Gibt es Highlights vom Finale?
Entscheidende Momente waren die Treffer zum 29:25 und 31:28 durch Nze Minko und Lena Grandveau in der Schlussphase.
Wo fand das Finale statt?
Die Partie wurde am 29. Dezember 2023 in Herning, Dänemark, ausgetragen.



