
Die Anker Solarbank 2 Pro liefert mit 1,6 kWh Basiskapazität und 2.400 W Ladeleistung solide Werte für Einsteiger. Doch gegenüber dem Nachfolger und der günstigeren Plus-Variante zeigen sich Unterschiede, die über den reinen Preis entscheiden.
Maximale Leistung: 2.400 W · Gehäuse-Material: Aluminium · Gewicht: 21,8 kg · Erweiterbar bis: 9,6 kWh · Kompatibel mit: Solarmodulen bis 2.400 W
Kurzüberblick
- Basiskapazität 1,6 kWh mit LiFePO4-Akku (Home&Smart Testredaktion)
- 2.400 W PV-Ladeleistung, 4 MPPT-Eingänge (Home&Smart)
- Testnote 92/100 Punkte im Test von Mai 2024 (Home&Smart)
- Exakte nutzbare Kapazität ohne Erweiterungsakkus (offizielle Anker-Datenblätter noch nicht öffentlich)
- Langzeit-Haltbarkeit jenseits der 6.000 Ladezyklen (keine unabhängigen Langzeittests verfügbar)
- Marktstart-Termin der Solarbank 3 Pro ohne ISO-Datum
- Mai 2024: Solarbank 2 Pro Testveröffentlichung (Home&Smart)
- April 2025: Solarbank 3 Pro Testnote 95/100 Punkte (Home&Smart)
- 2025: Marktstart Solarbank 3 Pro erwartet (Home&Smart)
- Solarbank 3 Pro bringt 3.600 W Eingang und KI-Steuerung (inFranken Verbraucher-Ratgeber)
- Kompatibilität: 1,6-kWh-Module auch mit Solarbank 3 Pro nutzbar (Solarhandel24)
- Preisunterschied von ca. 500-800 € zwischen den Generationen (inFranken Verbraucher-Ratgeber)
Die Tabelle unten fasst die wichtigsten technischen Unterschiede zwischen Solarbank 2 Pro und Solarbank 3 Pro zusammen.
| Merkmal | Solarbank 2 Pro | Solarbank 3 Pro |
|---|---|---|
| Modell | Solarbank 2 E1600 Pro | Solarbank 3 Pro |
| Leistung | 2.400 W | 3.600 W |
| Gewicht | 21,8 kg | 29,2 kg |
| Breite | 46 cm | 46 cm |
| Erweiterung | bis 9,6 kWh | bis 16,2 kWh |
| Testnote | 92/100 (05/2024) | 95/100 (04/2025) |
Was ist der Unterschied zwischen Anker Solarbank 2 Pro und Plus?
Die Plus-Variante ist die günstigere Basisversion der zweiten Generation. Beide nutzen denselben 1,6-kWh-LiFePO4-Akku, doch die Pro-Version liefert eine höhere Wechselrichterleistung von 800 W statt 600 W bei der Plus. Das Aluminium-Gehäuse der Pro bringt besseren Schutz und ein wertigeres Finish mit – ein Faktor, der bei Außenaufstellung auf dem Balkon nicht unterschätzt werden sollte.
Für Nutzer mit täglichem Grundverbrauch von 5-10 kWh reicht die Plus-Version. Wer aber Geräte mit höherem Parallelverbrauch betreiben möchte oder eine schnellere Reaktion bei Lastspitzen braucht, fährt mit der Pro spürbar besser.
Technische Spezifikationen
Der wichtigste Unterschied liegt im Detail: Die Pro unterstützt Solarmodule mit insgesamt bis zu 2.400 W, während die Plus bei 1.600 W gedeckelt ist. Das erlaubt bei der Pro den Anschluss von vier statt zwei Solarmodulen – ein Plus von 50 Prozent bei der verfügbaren Dachfläche. Beide Modelle teilen sich die vier MPPT-Eingänge für optimale Leistungsanpassung.
Funktionen und Erweiterbarkeit
Beide Modelle lassen sich mit Erweiterungsakkus auf bis zu 9,6 kWh ausbauen. Die Pro profitiert jedoch von der schnelleren Ladeelektronik: Bei voller Sonneneinstrahlung ist der Speicher schneller gefüllt, was in Regionen mit häufigen Wolkenwechseln relevant wird. Die App-Steuerung und das Monitoring über Anker SOLIX sind identisch – ein Vorteil für Anwender, die beide Modelle im Auge behalten möchten.
Preis und Verfügbarkeit
Die Solarbank 2 Pro startet bei ca. 500-600 Euro, während die Plus-Variante für etwa 100-150 Euro weniger zu haben ist. Angesichts der gebotenen Mehrleistung bei der Pro und der identischen Erweiterbarkeit spricht der Preisunterschied nicht zwingend gegen das Pro-Modell.
Was ist der Unterschied zwischen Anker Solarbank 2 und 3?
Die dritte Generation markiert einen deutlichen Sprung bei Leistung und Intelligenz. Während die Solarbank 2 Pro mit 2.400 W Eingangsleistung und 1,6 kWh Basiskapazität auskommen muss, bringt die Solarbank 3 Pro 3.600 W PV-Leistung und 2,688 kWh im Basismodul mit. Das ist ein Zuwachs von 50 Prozent beim Eingang und knapp 70 Prozent mehr Speicherkapazität pro Einheit.
Die Solarbank 3 Pro liefert nicht einfach mehr Watt und Kilowattstunden – sie denkt mit. Anker Intelligence analysiert Wetterdaten, Verbrauchsmuster und Stromtarife, um den Eigenverbrauch zu optimieren.
Neuerungen in Serie 3
- KI-gestütztes Energiemanagement (Anker Intelligence)
- AC-Ladefunktion bis 1.200 W (nicht bei Serie 2)
- Bidirektionaler Wechselrichter für Notstrom
- Kompatibel mit 1,6-kWh- und 2,7-kWh-Erweiterungsmodulen
- Bis zu 8 Solarmodule statt 4 bei Serie 2
Leistungsvergleich
Die nackten Zahlen zeigen das Ausmaß: Serie 3 verarbeitet 50 Prozent mehr Solarleistung, speichert 70 Prozent mehr Kapazität pro Modul und kann auf bis zu 16,2 kWh erweitert werden – gegenüber 9,6 kWh bei Serie 2. Der Wechselrichter liefert 1.200 W statt 800 W, was bei Verbrauchsspitzen im Haushalt mehr Spielraum gibt.
Kompatibilität
Ein oft übersehener Vorteil der Solarbank 3 Pro: Sie akzeptiert sowohl die neuen 2,7-kWh-Module als auch ältere 1,6-kWh-Einheiten. Wer bereits in Serie 2 investiert hat, kann die Erweiterungsakkus mitnehmen. Das soften die Umstellungskosten für Bestandskunden.
Wie gut ist Anker Solix 2 Pro?
Die Testberichte zeichnen ein klares Bild: Die Solarbank 2 Pro liefert das, was Anker verspricht – solide Verarbeitung, zuverlässige Leistung und eine App, die keine Wünsche offen lässt. Die Computerbild-Wertung von 92 von 100 Punkten bestätigt den Eindruck aus dem Heimwerker-Bereich.
In Zeiten steigender Strompreise amortisiert sich ein Balkonkraftwerk mit Speicher laut Berechnungen von inFranken in weniger als zwei Jahren. Die Solarbank 2 Pro senkt die Stromrechnung spürbar.
Testberichte
Home&Smart vergab 92 von 100 Punkten für die Solarbank 2 Pro (Test Mai 2024). Gelobt werden das stabile Aluminiumgehäuse, die einfache Installation und die praxistaugliche App. Kritikpunkte waren das relativ hohe Gewicht von über 20 Kilogramm und die eingeschränkte AC-Ladefunktion – ein Punkt, den die Solarbank 3 Pro dann adressierte.
Stärken und Schwächen
- Solides Alu-Gehäuse mit IP65-Schutz
- Einfache Plug-and-Play-Installation
- 4 MPPT-Eingänge für optimale Solarernte
- App mit Echtzeit-Monitoring
- Über 6.000 Ladezyklen Lebensdauer
- Keine AC-Ladefunktion (nur Solar)
- Gewicht über 20 kg erschwert Wandmontage
- Kein KI-Energiemanagement
- Maximal 4 Solarmodule
Benutzerbewertungen
Anwenderberichte bestätigen die Testergebnisse. Die Installation wird als unkompliziert beschrieben – typische Balkonkraftwerk-Nutzer schaffen den Anschluss in unter einer Stunde. Die IP65-Zertifizierung hält, was sie verspricht: Regen und Staub sind kein Problem. Kritik gibt es vereinzelt an der Ladezeit bei bewölkten Tagen, was aber weniger ein Gerätefehler als eine physikalische Gegebenheit ist.
Was kann die Anker Solarbank 2 Pro?
Im Kern ist die Solarbank 2 Pro ein All-in-One-System für Balkonkraftwerke: Sie nimmt Solarstrom auf, speichert überschüssige Energie und gibt sie bei Bedarf an Haushaltsgeräte ab. Mit 2.400 Watt Eingangsleistung eignet sie sich für Solaranlagen mit zwei bis vier Modulen – typische Konfigurationen für Mietwohnungen und Reihenhäuser.
Die vier MPPT-Tracker optimieren die Leistung jedes einzelnen Moduls unabhängig. Das zahlt sich aus, wenn Module unterschiedlich ausgerichtet sind oder teilweise im Schatten liegen.
Funktionen im Überblick
- 2.400 W maximale PV-Eingangsleistung
- 1,6 kWh Basiskapazität (LiFePO4)
- Erweiterbar auf bis zu 9,6 kWh mit Zusatzakkus
- 4 unabhängige MPPT-Eingänge
- 800 W Wechselrichterleistung
- WiFi-App-Steuerung via Anker SOLIX
- IP65-Außenbereichstauglichkeit
Echtzeit-Tracking
Die App zeigt tagesaktuelle Ertragsdaten, Ladezustand und historische Verläufe. Nutzer können einstellen, zu welchen Zeiten der Speicher bevorzugt laden oder entladen soll. Praktisch für Berufstätige: Der am Tag erzeugte Strom steht abends zum Kochen und Fernsehen bereit.
All-in-One-Lösung
Im Vergleich zu selbst zusammengestellten Systemen aus separatem Akku, Wechselrichter und Controller punktet die Solarbank mit . Weniger Komponenten bedeuten weniger Fehlerquellen und eine einfachere Fehlersuche. Das geschlossene System vereinfacht auch die Kommunikation mit dem Hersteller bei Problemen. Die Solarbank punktet im Vergleich zu selbst zusammengestellten Systemen mit einer All-in-One-Lösung, die weniger Komponenten bedeutet und somit weniger Fehlerquellen sowie eine einfachere Fehlersuche ermöglicht, und Sie können Mehr lesen uber article faktfeld.de für weitere Details.
Welche Anker Solarbank ist die beste?
Die Antwort hängt vom individuellen Bedarf ab. Die Solarbank 3 Pro bietet mehr von allem: höhere Leistung, mehr Kapazität, KI-Intelligenz und AC-Ladefunktion. Dafür kostet sie auch spürbar mehr. Für die meisten deutschen Haushalte mit Balkonkraftwerk bleibt die Solarbank 2 Pro der vernünftigste Kompromiss aus Preis und Leistung.
Für Einsteiger in die Balkonkraftwerk-Welt eignet sich die Solarbank 2 Pro am besten. Sie liefert genug Kapazität für den täglichen Grundbedarf und lässt sich bei wachsendem Bedarf erweitern.
Vergleich der Modelle
Die folgende Tabelle stellt die drei aktuellen Modelle direkt gegenüber, um die Entscheidung zu erleichtern.
| Kriterium | Solarbank 2 Plus | Solarbank 2 Pro | Solarbank 3 Pro |
|---|---|---|---|
| Eingangsleistung | 1.600 W | 2.400 W | 3.600 W |
| Basiskapazität | 1,6 kWh | 1,6 kWh | 2,688 kWh |
| Max. Kapazität | 9,6 kWh | 9,6 kWh | 16,2 kWh |
| Solarmodule max. | 2 | 4 | 8 |
| AC-Laden | Nein | Nein | 1.200 W |
| KI-Steuerung | Nein | Nein | Ja |
| Preis ca. | 400-500 € | 500-600 € | 1.000-1.300 € |
| Testnote | – | 92/100 | 95/100 |
Empfehlung für Balkonkraftwerke
Für Mietwohnungen mittypischer Südbalkonfläche eignen sich zwei bis vier Solarmodule. Die Solarbank 2 Pro mit 2.400 W Eingangsleistung passt hier ideal. Wer mehr Dachfläche zur Verfügung hat – etwa auf einem Carport oder Satteldach – fährt mit der Solarbank 3 Pro besser, da sie acht Module verarbeitet und damit den höheren Ertrag abgreift.
Beste Wahl je Bedarf
Für preisbewusste Einsteiger: Solarbank 2 Plus. Für alle mit mehreren Modulen oder Ambitionen auf autarke Stromversorgung: Solarbank 2 Pro. Für Haushalte mit hohem Energiebedarf oder smartestem Energiemanagement: Solarbank 3 Pro.
Upsides
- 2.400 W Eingangsleistung für bis zu 4 Solarmodule
- Erweiterbar auf 9,6 kWh mit Zusatzakkus
- Stabiles Alu-Gehäuse, IP65-zertifiziert
- 92/100 Testpunkte bestätigen Zuverlässigkeit
- Einfache Plug-and-Play-Installation
- Kompatibel mit gängigen Balkonkraftwerk-Sets
Downsides
- Keine AC-Ladefunktion für Netzaufladung
- Über 20 kg Gewicht erschweren Wandmontage
- Kein KI-Energiemanagement wie bei Serie 3
- Maximal 4 Solarmodule begrenzen Ertrag
- Preis liegt über reinen Speicherlösungen
“Die SOLIX 3 Pro klingt erstmal nach dem klaren Sieger über die SOLIX 2 Pro – doch lohnt sich der Aufpreis?”
“Unterm Strich schneidet die Solarbank 3 Pro monetär besser als ihr Vorgänger ab.”
Verwandte Beiträge: Bosch AXT 25 TC: Testsieger Häcksler Stiftung Warentest
pv-sales24.de, meinheimwerkerblog.de, miniminipower.com, youtube.com, ankersolix.com
Häufig gestellte Fragen
Welcher Hersteller steckt hinter Anker?
Anker Innovations ist ein chinesisches Unternehmen mit Hauptsitz in Changsha, das sich auf Ladetechnologien und Energiespeicher spezialisiert hat. Die Marke Anker SOLIX bündelt die Solarsparte des Unternehmens. Anker gehört zu den führenden Anbietern von Powerbanks und Ladelösungen weltweit.
Was passiert, wenn der Anker Solix voll ist?
Wenn der Speicher vollständig geladen ist, schaltet die Solarbank automatisch auf Direktversorgung um. Überschüssiger Solarstrom wird dann nicht mehr aufgenommen, sondern die Solarmodule arbeiten im Leerlauf. Das schützt den Akku vor Überladung und ist ein normaler Betriebszustand.
Ist die Anker Solarbank 2 Pro für Balkonkraftwerke geeignet?
Ja, die Solarbank 2 Pro ist explizit für Balkonkraftwerke konzipiert. Sie unterstützt Solarmodule mit bis zu 2.400 W Gesamtleistung und erfüllt alle Anforderungen für die deutschen Normen bei Mini-Solaranlagen. Die Plug-and-Play-Installation macht sie besonders für Mietwohnungen attraktiv.
Wie erweitert man die Anker Solarbank 2 Pro?
Die Solarbank 2 Pro lässt sich mit bis zu fünf Zusatzakkus erweitern. Jeder Erweiterungsakku fügt 1,6 kWh hinzu, sodass maximal 9,6 kWh Gesamtkapazität erreichbar sind. Die Erweiterungsmodule werden einfach per Steckverbindung angeschlossen und automatisch erkannt.
Wo finde ich das Datenblatt der Anker Solarbank 2 Pro?
Offizielle Datenblätter sind derzeit noch nicht öffentlich verfügbar. Die genauen Spezifikationen finden sich in Testberichten von Fachpublikationen wie Home&Smart und in Produktvergleichen von PV-Händlern. Anker selbst stellt technische Details auf der Produktseite und in der App bereit.
Was kostet die Anker Solarbank 2 Pro?
Die Solarbank 2 Pro ist je nach Händler und aktueller Aktion für etwa 500 bis 600 Euro erhältlich. Erweiterungsakkus kosten jeweils rund 200 bis 300 Euro extra. Bundestypische Preisspannen variieren – ein Vergleich über Preisvergleichsportale lohnt sich vor dem Kauf.
Kann die Anker Solarbank 2 Pro mit Solarmodulen kombiniert werden?
Ja, die Solarbank 2 Pro ist mit gängigen 400- bis 500-W-Solarmodulen kompatibel. Sie verfügt über vier MPPT-Eingänge, sodass bis zu vier Module unabhängig voneinander angeschlossen werden können. Bei Verwendung von Y-Steckern lassen sich auch mehr Module kombinieren.



