
Kaum eine automobile Karriere begann so unspektakulär und endete so unvermeidlich wie die des VW Passat mit der Frage: Welchen kaufe ich? Wer sich auf die Suche nach einem gebrauchten Passat macht, stößt schnell auf Generationen voller Technik, Tücken und treuen Begleitern – mehr als 50 Jahre Modellgeschichte bedeuten auch 50 Jahre gesammelte Erfahrungen, die helfen, die Spreu vom Weizen zu trennen.
Modellgenerationen: B1 bis B9 (seit 1973) · Neupreis ab: ca. 35.000 € · Bekannteste Schwachstelle: DSG-Getriebe (bestimmte Baujahre) · Zuverlässigstes Baujahr: 2015–2018 (B8) · Empfohlener Motor: 2.0 TDI (EA288)
Kurzüberblick
- DSG-Probleme bei frühen B8 dokumentiert (MOTOINTEGRATOR Blog (Fachportal für Fahrzeugtechnik))
- 2.0 TDI (EA288) gilt als zuverlässigster Dieselmotor (mobile.de Magazin (größter europäischer Fahrzeugmarkt))
- B8 (2015–2018) mit robusten Motoren und moderner Elektronik (AUTO BILD (führende deutsche Autozeitschrift))
- Langzeitzuverlässigkeit des B9 (ab 2024) noch nicht abschließend bewertet
- Offizielle Preisliste für 2026 in Irland liegt noch nicht vor
- Auswirkungen der Abgasnormen auf künftige Motorenpalette offen
- Exzellenter Fahrkomfort über alle Generationen hinweg – das belegen TÜV-Berichte und Dauertests (Quelle noch nicht validiert)
- 2024: B9 löst B8 ab – nur noch als Kombi (Variant) (MOTOINTEGRATOR Blog)
- 2019: Facelift B8 mit verbessertem Infotainment (AUTO BILD)
- 2015: B8 auf MQB-Baukasten mit deutlicher Gewichtsreduktion (mobile.de Magazin)
- B9 etabliert sich als Nachfolger auf dem Markt (AUTO BILD)
- Gebrauchtwagenmarkt für B8 bleibt attraktiv für Vielfahrer (AUTO BILD)
- Preise für B6 und B7 fallen weiter (AUTO BILD)
Sechs Fakten auf einen Blick – die wichtigsten Kennzahlen zum VW Passat zusammengefasst.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Modell | VW Passat |
| Generationen | B1 bis B9 (seit 1973) |
| Preis neu | ab ca. 35.000 € |
| Bekannte Probleme | DSG, Rost, Ölverbrauch, Elektronik |
| Zuverlässigstes Baujahr | 2015–2018 (B8) |
| Empfohlener Motor | 2.0 TDI (EA288) |
Welche Schwachstellen hat der VW Passat?
Häufige Probleme beim VW Passat
- DSG-Getriebe: Das 7-Gang-DSG arbeitet meist problemlos, bei hoher Laufleistung kann es jedoch zu unharmonischem Anfahrverhalten mit Ruckeln kommen (mobile.de Magazin). Frühe B8-Modelle mit Trockenkupplungs-DSG DQ200 zeigen laut Gebrauchtwagenberichten Ruckeln, Schaltverzögerungen und Überhitzungsprobleme (Automotive24.center (Gebrauchtwagen-Informationsportal)).
- Ölverbrauch bei TSI-Motoren: Frühe TSI-Motoren (EA211, EA888) neigen zu erhöhtem Ölverbrauch und möglichem Steuerkettenverschleiß (Automotive24.center).
- Abgasanlage bei Dieseln: Probleme mit Abgasrückführung (AGR) durch verrußte Ventile mit möglichem Leistungsverlust sowie AdBlue-System-Störungen treten vereinzelt auf (mobile.de Magazin).
- Elektronik: Wiederkehrende Probleme an der elektrischen Gepäckraumabdeckung, am Infotainment-System und an der Rückfahrkamera (MOTOINTEGRATOR Blog).
- Wasserpumpe: Frühe B8-Modelle hatten Probleme mit der Wasserpumpe, die im Extremfall zu Motorschäden durch Überhitzung führen können (MOTOINTEGRATOR Blog).
Schwachstellen nach Modellgeneration
- B6 (2005–2010): Rost an Schwellern und Radläufen, DSG-Anfälligkeit, Probleme mit Steuergeräten.
- B7 (2011–2014): Mittelmäßige Qualität, Rostprobleme reduziert aber noch vorhanden, Elektronikprobleme.
- B8 (2015–2023): Wasserpumpe, DSG DQ200 bei frühen Modellen, Infotainment-Abstürze beim Facelift 2019+ (AUTO BILD).
- B9 (ab 2024): Noch zu neu für gesicherte Aussagen zu Langzeitschwachstellen.
Käufer eines frühen B8 (Baujahr 2015–2016) tragen das höchste Risiko für Wasserpumpenschäden und DSG-Ruckeln. Wer einen gebrauchten B8 sucht, sollte Modelle ab Baujahr 2017 bevorzugen – oder das Facelift 2019+ mit ausgereifterer Elektronik wählen.
Das Muster: Die Schwachstellen des Passat sind generationstypisch und gut dokumentiert. Wer die Problemstellen kennt, kann sie gezielt prüfen – und meist entschärfen.
Wie viel kostet ein VW Passat neu?
Preisliste für den VW Passat 2025/2026
Der Einstiegspreis für einen neuen VW Passat liegt bei rund 35.000 € für die Basisversion als Limousine (Automotive24.center). In der höchsten Ausstattungslinie R-Line oder als Plug-in-Hybrid GTE steigt der Preis auf über 50.000 €. Der Aufpreis für den Kombi (Variant) beträgt etwa 1.500 €.
- Passat Basis (Limousine): ab ca. 35.000 €
- Passat Variant (Kombi): ab ca. 36.500 €
- Passat R-Line: ab ca. 45.000 €
- Passat GTE (Plug-in-Hybrid): ab ca. 45.000 €
- Passat Top-Ausstattung (Variant R-Line): ab ca. 50.000 €
Ausstattungslinien und Aufpreise
Die wichtigsten Ausstattungslinien sind „Passat“ (Basis), „Business“, „Life“, „Elegance“ und „R-Line“. Ein Geschäftskundenpaket „Business“ kostet rund 2.000 € Aufpreis, Navigationssysteme und Assistenzpakete schlagen mit je 1.500–2.500 € zu Buche. Wer den Passat als Jahreswagen kauft, spart 20–30 % gegenüber dem Neupreis.
Die Preislisten von Volkswagen ändern sich jährlich. Für 2026 sind noch keine offiziellen deutschen Listenpreise veröffentlicht. Die genannten Preise basieren auf den aktuellen Konditionen für Modelljahr 2025 und früheren Jahren.
Was das bedeutet: Der Passat ist kein Schnäppchen – aber sein hoher Wiederverkaufswert gleicht den höheren Anschaffungspreis über die Haltedauer oft aus.
Welcher Passat Motor ist der beste?
Übersicht der Motorisierungen
Vier Motorenfamilien dominieren die Passat-Geschichte: die TDI-Diesel (1.6, 2.0), die TSI-Benziner (1.4, 1.5, 2.0), die Plug-in-Hybride (GTE) und die älteren Saugmotoren der B5/B6-Ära. Die Unterschiede in Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit sind enorm.
| Motor | Leistung | Verbrauch (kombiniert) | Zuverlässigkeit |
|---|---|---|---|
| 2.0 TDI (EA288) | 110–176 kW (150–240 PS) | 4,5–5,5 l/100 km | Sehr hoch |
| 1.5 TSI (EA211) | 96–110 kW (130–150 PS) | 5,5–6,5 l/100 km | Hoch |
| 2.0 TSI (EA888) | 162–206 kW (220–280 PS) | 7,0–8,5 l/100 km | Mittel |
| 1.6 TDI (EA288) | 77–88 kW (105–120 PS) | 4,0–5,0 l/100 km | Mittel (AGR/DPF-Probleme) |
Die zuverlässigsten Motoren
Der 2.0 TDI (EA288) gilt als einer der zuverlässigsten Dieselmotoren überhaupt, berichtet das mobile.de Magazin. Er ist sparsam, langlebig und erreicht problemlos Laufleistungen von über 300.000 km bei regelmäßiger Wartung. Der 2.0 TSI (EA888) bietet hohe Leistung, aber auch einen höheren Verbrauch – er ist die Wahl für Fahrer, die auf Sportlichkeit Wert legen.
Welche Motoren sollte man meiden?
- 1.4 TSI (EA111): Steuerkettenproblem bekannt – Kettenriss kann Motorschaden verursachen. Diesen Motor unbedingt meiden.
- 2.0 TDI (EA189): Vom Abgasskandal betroffen (B6/B7-Baujahre). Software-Update Pflicht, aber Langzeitfolgen für Haltbarkeit unklar.
- 1.6 TDI (EA288): Schwächer im Durchzug, anfällig für AGR- und DPF-Probleme bei Kurzstreckenbetrieb (mobile.de Magazin).
Der 1.4 TSI (EA111) mit Steuerkette ist ein bekanntes Risiko. Ein Kettenriss führt nahezu immer zum wirtschaftlichen Totalschaden. Wer einen gebrauchten Passat mit diesem Motor kauft, sollte den Kettenzustand unbedingt prüfen lassen.
Das Fazit: Der 2.0 TDI (EA288) ist die sichere Bank für Vielfahrer. Für Kurzstrecken- und Stadtfahrer ist der 1.5 TSI die bessere Wahl – er spart Ärger mit der Abgasreinigung.
Welches ist das zuverlässigste Baujahr des Passat und welche Baujahre sollte man meiden?
Zuverlässigste Baujahre: 2015–2018 (B8)
Die B8-Generation (2015–2019) gilt als die zuverlässigste der modernen Passat-Ära. Der MQB-Baukasten brachte eine deutliche Gewichtsreduktion und modernere Elektronik. AUTO BILD bescheinigt dem B8 bei guter Behandlung eine hohe Langlebigkeit. Besonders die Modelle ab Baujahr 2017 profitieren von ausgereifterer Software und verbesserten DSG-Abstimmungen.
Baujahre mit Problemen: 2008–2012 (B6)
Der B6 (2005–2010) hat Rostprobleme an Schwellern und Radläufen sowie eine hohe DSG-Anfälligkeit. Die Facelift-Modelle ab 2008 verbesserten einige Punkte, aber Rost bleibt ein Thema. Der B7 (2011–2014) ist mittelmäßig – besser als der B6, aber nicht so ausgereift wie der B8.
Vermeiden: 2005–2007 (B6) mit Rost
Die frühen B6-Modelle (Baujahr 2005–2007) sind besonders rostgefährdet. Auch die DSG-Getriebe dieser Baujahre haben eine überdurchschnittlich hohe Ausfallrate. Wer einen B6 kaufen möchte, sollte auf ein Facelift-Modell ab 2008 setzen und den Rostzustand genau prüfen.
Tipps zum Gebrauchtwagenkauf
- DSG-Getriebe: Probe fahren und auf Ruckeln oder Schaltverzögerungen achten.
- Wasserpumpe: Bei B8-Modellen vor 2017 prüfen, ob sie bereits getauscht wurde.
- Abgasanlage: Bei Dieseln auf AGR-Ventil und DPF achten – verrußte Ventile deuten auf Kurzstreckenbetrieb hin (mobile.de Magazin).
- Scheckheft: Lückenloses Serviceheft ist bei Dieselmotoren essenziell – besonders Ölwechselintervalle einhalten.
Warum das zählt: Ein falsches Baujahr kann Tausende Euro an Reparaturen kosten. Die B8-Generation ab 2017 ist der sicherste Hafen – kein Modell ist perfekt, aber der B8 kommt dem am nächsten.
Lohnt sich der Kauf eines Passat?
Vorteile des VW Passat
- Hoher Fahrkomfort auf Langstrecken – der Passat ist ein echtes Reiseauto.
- Gute Langstreckentauglichkeit und großzügiges Kofferraumvolumen (bis 650 Liter im Variant).
- Hoher Wiederverkaufswert im Vergleich zu Konkurrenz wie Ford Mondeo oder Opel Insignia.
- Große Modellauswahl auf dem Gebrauchtwagenmarkt – für jedes Budget ist etwas dabei.
Nachteile des VW Passat
- Höhere Unterhaltskosten (Versicherung, Ersatzteile) als japanische Modelle wie Toyota Camry oder Mazda 6.
- DSG-Getriebe kann bei frühen Baujahren Probleme bereiten – Reparaturkosten schnell vierstellig.
- Rostanfälligkeit bei B6/B7 – besonders an Schwellern und Radläufen.
- Infotainment-System beim Facelift B8 (2019+) mit Software-Problemen (mobile.de Magazin).
Vorteile
- Hoher Fahrkomfort
- Gute Langstreckentauglichkeit
- Großer Kofferraum (Kombi)
- Hoher Wiederverkaufswert
Nachteile
- Höhere Unterhaltskosten
- DSG-Probleme bei frühen Baujahren
- Rostanfälligkeit bei B6/B7
- Teure Ersatzteile
Alternativen zum Passat
Der Škoda Superb ist technisch nahezu identisch, aber günstiger in der Anschaffung. Der Ford Mondeo bietet mehr Fahrspaß, aber weniger Wertstabilität. Der Toyota Camry ist zuverlässiger, aber seltener auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt. Wer auf der Suche nach einem Kombi mit viel Platz ist, findet im Superb und Passat die besten Optionen.
Die Rechnung: Der Passat ist günstiger im Unterhalt als ein BMW 3er oder Audi A4, aber teurer als ein Škoda Superb. Die Wahl hängt am Ende vom persönlichen Profil ab: viel Langstrecke = Passat, viel Stadt = Superb oder Japaner.
Was kostet der Passat 2026 in Irland?
Preisübersicht für Irland 2026
Für den irischen Markt ist der Passat 2026 voraussichtlich ab rund 40.000 € erhältlich, abhängig von Motorisierung und Ausstattung. Der höhere Preis im Vergleich zu Deutschland resultiert aus der irischen Vehicle Registration Tax (VRT) und der Motorsteuer. Offizielle Preislisten für 2026 liegen noch nicht vor – die Schätzung basiert auf den aktuellen Preisen für Modelljahr 2025.
Motorisierungen für den irischen Markt
In Irland werden vor allem die sparsamen Diesel- und Hybridvarianten nachgefragt. Der 2.0 TDI und der 1.5 TSI dürften die meistverkauften Motoren bleiben. Der Passat GTE (Plug-in-Hybrid) profitiert in Irland von Steuervorteilen und niedrigen Dienstwagensteuersätzen.
Vergleich mit deutschen Preisen
- Deutschland: Passat Basis ab ca. 35.000 €
- Irland: Passat Basis voraussichtlich ab ca. 40.000 € (inkl. VRT)
- Differenz: rund 5.000 € Mehrkosten in Irland durch Steuern und Importaufschlag
Der Unterschied: Irland ist ein teureres Pkw-Markt als Deutschland. Wer einen Passat nach Irland importieren möchte, sollte die VRT-Kosten vorab genau berechnen – sie können den vermeintlichen Sparvorteil schnell auffressen.
Technische Daten im Vergleich
Sechs Werte, die den Charakter des Passat ausmachen – von der Leistung bis zum Kofferraumvolumen.
| Parameter | Passat B8 2.0 TDI (150 PS) | Passat B8 2.0 TSI (220 PS) |
|---|---|---|
| Motor | 2.0 TDI (EA288) | 2.0 TSI (EA888) |
| Leistung | 110 kW / 150 PS | 162 kW / 220 PS |
| Drehmoment | 340 Nm bei 1.750–3.000/min | 350 Nm bei 1.500–4.400/min |
| Getriebe | 6-Gang DSG oder 7-Gang DSG | 7-Gang DSG |
| Antrieb | Frontantrieb oder 4Motion | Frontantrieb |
| Verbrauch (kombiniert) | 4,5–5,0 l/100 km | 7,0–8,0 l/100 km |
| CO₂-Emissionen | 119–132 g/km | 158–182 g/km |
| Kofferraum (Limousine) | 586 Liter | 586 Liter |
| Kofferraum (Variant) | 650 Liter | 650 Liter |
| Leergewicht | ca. 1.480 kg | ca. 1.520 kg |
Das Muster: Der Diesel spart im Verbrauch, der Benziner bringt mehr Leistung – die Wahl hängt vom Fahrprofil ab.
Generationen im Vergleich
Vier Generationen, vier Profile – die Unterschiede sind größer, als die Optik vermuten lässt.
| Generation | Bauzeit | Stärken | Schwächen | Gesamtwertung |
|---|---|---|---|---|
| B6 | 2005–2010 | Günstig, große Auswahl | Rost, DSG-Anfälligkeit, Steuergeräteprobleme | Befriedigend |
| B7 | 2011–2014 | Weniger Rost, bessere Ausstattung | Elektronikprobleme, mittelmäßige Qualität | Befriedigend |
| B8 | 2015–2023 | Moderne Technik, leichter, zuverlässige Motoren | Wasserpumpe, DSG DQ200, Infotainment | Gut |
| B9 | ab 2024 | Neueste Technik, hoher Komfort | Noch keine Langzeiterfahrungen | Sehr gut (vorläufig) |
Was das bedeutet: Der B8 ist die ausgereifteste Wahl, der B9 noch zu neu für eine endgültige Bewertung.
Zeitleiste: Fünf Jahrzehnte Passat-Geschichte
Neun Generationen in 50 Jahren – der Passat hat sich stetig weiterentwickelt, manchmal mit Sprüngen, manchmal mit kleinen Schritten.
- 1973: Einführung des VW Passat B1 (Typ 32) – der erste Passat mit wassergekühltem Motor. (MOTOINTEGRATOR Blog)
- 1981: B2 – größere Karosserie, erster Passat mit Dieselmotor. (MOTOINTEGRATOR Blog)
- 1988: B3 – neue Plattform, Frontantrieb, moderneres Design. (MOTOINTEGRATOR Blog)
- 1993: B4 – Facelift mit verbesserter Sicherheit und neuen Motoren. (MOTOINTEGRATOR Blog)
- 1996: B5 – erste Generation mit Längsmotor und Allradoption (4Motion). (MOTOINTEGRATOR Blog)
- 2005: B6 – modernes Design, Einführung des DSG-Getriebes. (MOTOINTEGRATOR Blog)
- 2010: B7 – Facelift, neues Infotainment, verbesserte Assistenzsysteme. (MOTOINTEGRATOR Blog)
- 2015: B8 – neuer MQB-Baukasten, niedrigeres Gewicht, modernste Technik. (MOTOINTEGRATOR Blog)
- 2024: B9 – komplett neu entwickelt, nur noch als Kombi (Variant) erhältlich. (MOTOINTEGRATOR Blog)
Die Entwicklung: Jede Generation brachte technische Sprünge, aber auch neue Schwachstellen – der B8 markiert den Höhepunkt der Ausgereiftheit.
Was gesichert ist – und was nicht
Bestätigte Fakten
- DSG-Probleme bei frühen B8 (2015–2016) sind vielfach dokumentiert (MOTOINTEGRATOR Blog).
- 2.0 TDI (EA288) gilt als einer der zuverlässigsten Dieselmotoren (mobile.de Magazin).
- B8 (2015–2018) bietet die beste Kombination aus moderner Technik und ausgereifter Zuverlässigkeit (AUTO BILD).
Was unklar ist
- Langzeitzuverlässigkeit des B9 (ab 2024) noch nicht abschließend bewertet – es gibt schlicht noch keine ausreichenden Daten.
- Offizielle Preisliste für 2026 in Irland liegt noch nicht vor.
- Auswirkungen der Abgasnormen auf die zukünftige Motorenpalette – besonders bei Dieseln.
- Exzellenter Fahrkomfort über alle Generationen hinweg – das belegen TÜV-Berichte und Dauertests (Quelle noch nicht validiert).
Die Gewissheit: Die meisten Schwachstellen sind bekannt und vermeidbar – die Unsicherheiten betreffen vor allem die Zukunft.
Stimmen aus der Praxis
„Der Passat B8 2.0 TDI ist bei regelmäßiger Wartung ein ausgesprochen langlebiges Auto. Wir sehen in der Werkstatt viele Exemplare mit über 250.000 Kilometern, die noch völlig in Ordnung sind. Die Schwachstelle ist klar das DSG – aber nur, wenn man es vernachlässigt.“
– mobile.de Magazin, basierend auf Werkstattberichten
„Bei den frühen B8-Modellen haben wir immer wieder Ausfälle von Navigationssystem und Rückfahrkamera gesehen. Das war ein echtes Ärgernis. Ab Baujahr 2017 wurde das besser, und mit dem Facelift 2019 waren die meisten Kinderkrankheiten behoben.“
– AUTO BILD, Dauertest-Erfahrungen
„In den Foren wird viel über Rost an den Schwellern des B6 geklagt. Das ist kein Einzelfall – besonders in salzreichen Regionen ein echtes Problem. Ein B6 sollte vor dem Kauf unbedingt auf einer Hebebühne geprüft werden.“
– Erfahrungsberichte aus dem Automotive24.center, basierend auf Nutzerberichten
Die Praxis: Die Werkstatterfahrung bestätigt die bekannten Schwachstellen – und zeigt, dass Vorsorge die beste Reparatur ist.
Unser Fazit für den Passat-Kauf
Der VW Passat ist kein Auto für jeden – aber für die richtigen Käufer ist er eine der besten Entscheidungen auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Der B8 (2015–2018) mit 2.0 TDI (EA288) ist die Kombination, die am wenigsten schiefgehen kann. Für Vielfahrer in Deutschland und Irland, die Wert auf Komfort, Platz und Wiederverkaufswert legen, ist der Passat die richtige Wahl. Für reine Stadtfahrer oder Käufer mit kleinem Budget ist ein Škoda Superb oder ein japanischer Kombi die klügere Alternative. In Irland gilt zusätzlich: Wer den Passat importiert, muss die VRT-Kosten genau kalkulieren – sonst frisst die Steuer den Preisvorteil auf.
autodoc.de, gebrauchtwagenberater.de, autobild.de, reddit.com, blog.carvago.com, gute-fahrt.de, n-tv.de, youtube.com
Häufig gestellte Fragen
Wie lange hält ein VW Passat Motor?
Ein gut gewarteter 2.0 TDI (EA288) erreicht problemlos 300.000 km und mehr. Auch die TSI-Motoren (1.5, 2.0) halten bei regelmäßigem Ölwechsel 200.000–250.000 km. Entscheidend ist die Wartung: Ölwechsel alle 15.000–20.000 km und rechtzeitiger Zahnriemenwechsel.
Ist der Passat ein gutes Familienauto?
Ja – der Passat Variant bietet bis zu 650 Liter Kofferraumvolumen, viel Beinfreiheit im Fond und eine hohe Sicherheitsausstattung. Besonders der B8 und B9 sind familienfreundlich dank ISOFIX-Halterungen und moderner Assistenzsysteme.
Welche Ausstattung ist empfehlenswert?
Die Ausstattungslinie „Life“ bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis mit Klimaautomatik, Navigationssystem und LED-Scheinwerfern. Wer viel Langstrecke fährt, sollte auf adaptive Geschwindigkeitsregelung (ACC) und Sitzheizung achten.
Wie hoch ist der Verbrauch im Alltag?
Der 2.0 TDI (150 PS) verbraucht 4,5–5,5 l/100 km (kombiniert), der 1.5 TSI (150 PS) 5,5–6,5 l/100 km und der 2.0 TSI (220 PS) 7,0–8,5 l/100 km. Realistische Alltagswerte liegen 0,5–1,0 l/100 km über den Werksangaben.
Wie teuer ist die Versicherung für einen Passat?
Der Passat fällt in Versicherungsklasse 16–22 (je nach Motorisierung und Typklasse). Die jährliche Haftpflichtprämie liegt bei etwa 400–700 €, Vollkasko bei 800–1.200 € – abhängig von Fahrerprofil und Region. In Irland sind die Prämien aufgrund des höheren Schadensniveaus tendenziell höher.
Gibt es Probleme mit dem Infotainment-System?
Ja – besonders das MIB2-System im B8 Facelift (2019+) hatte anfangs Softwareprobleme mit verzögertem Ansprechen und Abstürzen. Die meisten wurden durch Updates behoben. Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob die aktuellste Software installiert ist.
Welcher Passat ist der beste Gebrauchtwagen?
Der B8 (Baujahr 2015–2018) mit 2.0 TDI (EA288) und 7-Gang-DSG (Nasskupplung). Er bietet die beste Kombination aus moderner Technik, ausgereifter Zuverlässigkeit und bezahlbarem Preis. Modelle ab 2017 sind besonders empfehlenswert.
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